Geschichte des Stoneland Jams
Vorgeschichte
Im Laufe der Neunziger Jahre entwickelte sich Grindelwald First zu einem Snowboard-Mekka: Der Park auf Oberjoch wurde mit der "goldenen Schaufel" als bester der Schweiz ausgezeichnet und war u.a. im Film "Moment's Notice" von Marco Lutz zu sehen. Bereits 1998 fanden erste Jams mit DJ's und Grill im Park auf Oberjoch statt. Ende der Neunziger-Jahre wurde Grindelwald in der Snowboardszene dann auch als Austragungsort hochkarätiger Halfpipe-Wettkämpfe bekannt. So fanden in der seit 1993 geshapten Halfpipe auf Schreckfeld 1998 die ISF-Juniorenweltmeisterschaften statt, die Jahre darauf gastierte jeweils die ISF World Snowboard Tour in Grindelwald und sorgte für grossartige Coverage aus Grindelwald. Mit dem Zusammenbruch der ISF und der Einmischung der FIS in den Snowboardsport waren in der Szene Alternativen zu den bisherigen Anlässen gefragt. Grindelwald wollte sich weiterhin mit attraktiven Snowboardanlässen positionieren. Die Stoneland Crew (siehe Geschichte der Stoneland Crew) lancierte daraufhin einen Anlass, der Ihren Vorstellungen eines idealen Snowboardhappenings entsprach: der Stoneland Jam war geboren und fand erstmals im März 2002 statt. Seither organisiert die Stoneland Crew den Jam jährlich im März (ausser einer Pause im 2007 aufgrund Schneemangel) und sorgt dafür, dass Grindelwald First in der Snowboardszene weiterhin mit Präsenz vertreten ist.
Grundgedanke
Der Grundgedanke des Jams ist seit all den Jahren derselbe und entspricht auch heute noch unseren Vorstellungen eines idealen Snowboardanlasses, ganz ohne Punkte, ganz ohne Stress, einfach shredden mit Freunden:
- Freunde aus dem In- und Ausland einladen, um zusammen in einer gut ausgebauten, eigens für den Jam optimierten Infrastruktur die Limiten des Snowboardens zu pushen und Ende Saison nochmals alle zusammen zu shredden
- Die Zeit am Berg mit Feunden geniessen und die Freude am Snowboarden feiern
- Ein Anlass von Snowboardern, für Snowboarder
Gute Musik, DJs, ein Grill und ein paar Flaschen Getränke gehören seit der ersten Austragung dazu und garantieren, dass auch der gesellige Teil nicht zu kurz kommt.
Die Partys in den Anfangsjahren waren legendär und sind wohl auch deshalb Geschichte. Nun setzen wir unser Augenmerk auf die Après Board Tour, die seit einigen Jahren fester Bestandteil eines jeden Stoneland Jams geworden ist.
Freunde, Pros, Rookies
In all den Jahren haben uns viele Freunde aus der Snowboardszene beim Stoneland Jam besucht: Internationale Grössen wie Travis Rice, Aleksi Vanninen, Vinzenz Lueps oder nationale Shredder wie Markus Keller, Michi Albin oder Franco Furger. Neben all den Pros und goPros, den Kollegen aus den Nachbartälern und den Locals hat es am Jam aber auch Platz für den Nachwuchs und so sind auch immer jede Menge Rookies anwesend. Jeder Snowboarder soll die Chance haben, eine geile Session mit seinesgleichen zu erleben und die Freude an diesem Sport zu zelebrieren.
Sunset Burnout
Von Anfang an war der Sunset Burnout ein zentraler Punkt des Stoneland Jams. Was gibt es schöneres als im Frühling bis zum Sonnenuntergang auf dem Berg zu sein? Die ersten paar Jahre fand der Sunset Burnout in der Halfpipe statt und es wurde gegrillt und gefahren bis die Sonne unterging. Mit der Verlegung des Snowparks vom Oberjoch an die Bärgelegg war es nahe liegend, den Sunset Burnout neu im Park zu organisieren und die Pipe-Action auf den Sonntag zu verschieben. Dank der Unterstützung der Firstbahnen läuft der Bärgelegg-Lift am Stoneland Jam am Samstag jeweils bis zum Sonnenuntergang. Ein Reshape zum normalen Betriebsschluss garantiert eine unvergessliche Session für alle angereisten Rider und Fotografen/Filmer.
Danke
Die Stoneland Crew bedankt sich bei den Firstbahnen Grindelwald für die grossartige Unterstützung, die wir beim Organisieren unseres Anlasses seit 10 Jahren erhalten. Danke auch an Volcom und Electric für die Hilfe in den Anfangsjahren. Danke all den Freunden, die uns immer wieder beim Organisieren unterstützen. Danke an alle Shredders, die uns besucht haben. Danke Snowboarden dass es dich gibt.